Der Kita-Fachkräfteverband greift die aktuelle Pressemitteilung des LEA RLP auf und antwortet mit einem Appell an Kita-Akteure verschiedener Ebenen. Wir freuen uns, wenn dieser Beitrag geteilt wird und dadurch möglichst viele Verantwortungsträger erreicht.
Der Landeselternausschuss RLP beschreibt in seiner Pressemitteilung vom 2. November https://www.lea-rlp.de/qualitaet-quantitaet-eh-zu-spaet/ treffend das Dilemma, in dem sich die Verantwortungsgemeinschaft des Kita-Systems befindet. Die Kita-Krise führt zu erhitzten Diskussionen und läuft letztendlich auf die Debatte Quantität gegen Qualität hinaus.
Eltern brauchen eine verlässliche, bedarfsgerechte Kita-Betreuung. Arbeitgeber und Wirtschaft brauchen Fachkräfte. Kita- Fachkräfte brauchen Zeit, um die Entwicklung der Kinder zu begleiten und Räume, in denen sich eine gute frühpädagogische Arbeit entfalten kann. Deshalb fordern sie bessere Rahmenbedingungen. Im quantitativen wie qualitativen Bereich steckt das Kita-System in der Krise.
Was hindert uns daran, Missstände, die sich über Jahre hinweg aufgetürmt haben, gemeinsam Schritt für Schritt zur Seite zu räumen? Dazu gehört, alle bereits bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und gleichzeitig an gesetzlichen Rahmenbedingungen zu arbeiten, die eine kindgerechte Betreuung sowie gute frühkindliche Bildung und Förderung aller Kinder in Zukunft möglich machen.

Liebe Fachkräfte und Leitungen,
reflektiert Euch selbst und überprüft Eure pädagogische Arbeit sowie die Strukturen des Kita-Alltags. Welche liebgewonnen Traditionen und Gewohnheiten sind verzichtbar? Wo müssen neue Wege beschritten werden? Was hat Priorität, was kann vereinfacht werden, aber wo sind im Sinne der Kinder auf keinen Fall Kompromisse gestattet? Fordert bei Träger und Jugendamt die Ressourcen ein, die Ihr braucht, um die Kinder in verantwortlicher Weise zu betreuen. Ihr seid die Experten des Kita-Alltags. Nehmt die Verantwortung, die Ihr für Euch und die Kinder in Euren Einrichtungen tragt, selbstbewusst wahr. Hört auf, Missstände als unveränderlich hinzunehmen und zu glauben, dass Ihr machtlos schwierigen Umständen ausgeliefert seid. Wenn Anweisungen von oben kommen, ist es Eure Verantwortung, diese fachlich oder auch organisatorisch zu hinterfragen, kontinuierlich Rückmeldung zu geben und dort Grenzen zu setzen, wo ein unverantwortliches Handeln gegenüber den Kindern gefordert wird. Diskutiert, protestiert und sendet Briefe an die jeweils zuständigen Verantwortungsträger.
Liebe Eltern,
gebt Euch nicht mit einer Kita-Betreuung zufrieden, die weder verlässliche Betreuungszeiten noch eine gute pädagogische Qualität gewährleistet. Macht Euch kundig, wer im Kita-System für welche Belange Verantwortung trägt. Beschwert Euch, und zwar an den jeweils richtigen Stellen. Engagiert Euch in den Elternvertretungen, und mischt Euch politisch ein. Ihr seid eine große Wählergruppe und ein prozentual relevanter Teil der Bevölkerung. Die nächsten Jahre werden für die Kitas allen Prognosen nach schwierig bleiben. In der aktuellen Diskussion sind die Themen Betreuungssicherheit und Bildungsqualität gleichermaßen wichtig. Beide Anliegen sollten nicht miteinander vermischt werden. Um frühkindliche Bildung zu erhalten und sich im sozialen Miteinander zu üben, müssten Kita-Kinder nicht sieben oder neun Stunden täglich eine Kita besuchen. Die durchgehenden ganztägigen Betreuungszeiten sind der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschuldet und wurden nicht aufgrund frühpädagogischer und entwicklungspsychologischer Überlegungen etabliert.
Liebe Träger,
Ihr tragt die Verantwortung für die Euch anvertrauten Kinder, das Kita-Personal und die Räumlichkeiten. Der Begriff Träger darf in diesem Zusammenhang durchaus bildlich verstanden werden. Die Betriebserlaubnis verpflichtet Euch das Wohl der Kinder in Eurer Einrichtung zu gewährleisten. Wisst Ihr konkret, was nötig ist, um das körperliche, psychische und geistige Kindeswohl zu sichern? Sind Euch die Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Pädagogik bekannt? Ist Euch bewusst, wie viel Zeit, Raum, Begleitung und Unterstützung Kinder brauchen, um sich gut entwickeln zu können? Achtet Ihr darauf, gesundheitliche Belastungen für Kinder und Fachkräfte möglichst geringzuhalten, indem in Euren Einrichtungen zum Beispiel Lärmschutzdecken oder Klimageräte Selbstverständlichkeiten sind? Engagiert Ihr Euch über das hinaus, was vorgeschrieben ist, sobald Ihr merkt, dass die gesetzlichen Vorgaben unzureichend sind? Ihr habt die Möglichkeit, zum Beispiel zusätzliche Hauswirtschaftskräfte oder Verwaltungskräfte einzustellen, Vakanzen, die aufgrund von Urlaub und Krankheit entstehen bei der Personalisierung mitzuberücksichtigen und den Kita-Teams ausreichende Verfügungszeiten sowie Zeiten für die konzeptionelle Arbeit zur Verfügung sowie angemessene Leitungsdeputate zur Verfügung zu stellen. Wenn Eure Kassen leer sind, kämpft um eine auskömmliche Finanzierung, setzt Prioritäten und macht auch in finanzieller Hinsicht deutlich, dass die Kita ein relevanter Teil der Daseinsfürsorge und die erste öffentliche Bildungsinstitution für Kinder ist.
Lieber Städte- und Gemeindebund,
der quantitative Ausbau der Kita-Betreuung darf nicht die oberste Priorität sein, der sich alles unterzuordnen hat. Der Landeselternausschuss hat Recht, dass Kinder keine Pakete sind, die man beliebig noch ein bisschen enger zusammenschieben kann, wenn es nötig erscheint. Die Diskussion um bessere Rahmenbedingungen läuft seit Jahrzehnten, ohne dass wir dem Ziel, fachliche Mindeststandards für eine gute Kita-Qualität umzusetzen, nähergekommen wären. Im Gegenteil- Die Betreuung immer jüngerer Kinder über immer längere Zeiträume, ohne Personal und Räumlichkeiten adäquat anzupassen, wird zusehends problematischer. Die Möglichkeit, für alle Kinder gute pädagogischen Arbeit zu leisten, schwindet. Die Bedingungen, unter denen junge Kinder ihren Alltag verbringen, haben Auswirkungen auf ihre Entwicklung und ihre Zukunftschancen. Auch der Städte- und Gemeindebund müsste ein Interesse daran haben, dass Kinder in unseren Kitas entwicklungsförderliche Bedingungen vorfinden. Schauen Sie sich fachliche Quellen an. Niemand aus Wissenschaft und Fachpraxis hält die gesetzlichen Rahmenbedingungen in unseren Kitas für kindgerecht. Warum Sie angesichts dieser Tatsachen darüber diskutieren, qualitative Standards noch weiter abzusenken, ist aus pädagogischer Sicht nicht nachvollziehbar. Sie sollten Ihre Kommunen ermutigen, die Kitas zur Chefsache zu machen und sich die Träger zum Vorbild nehmen, die alle vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen und sich über die gesetzlich vorgeschriebenen Standards hinaus engagieren.
Liebe Bildungs- und Familienministerien auf Landes- und Bundesebene,
eine Mutter mit langer Erfahrung in der Elternvertretung erzählte kürzlich unserem Verband, dass bereits vor 30 Jahren konkret darüber diskutiert wurde, Kita- Gruppen für 3-6-jährige Kinder von 25 Kindern auf 15 Kinder zu reduzieren, um eine gute frühkindliche Bildung und Förderung zu ermöglichen. In der Fachwelt herrscht ein breiter Konsens darüber, wie kindgerechte Kita-Rahmenbedingungen aussehen müssten. Die Umsetzung habt Ihr kontinuierlich in die Zukunft geschoben, weil der quantitative Ausbau des Kita-Systems immer Vorrang hatte. Der Kita-Fachkräftemangel besteht seit vielen Jahren und wird immer gravierender. Ihr habt es nicht geschafft, die Ausbildungskapazitäten adäquat an den rasanten Ausbau der Kitas anzupassen und trotzdem immer weiter die Betreuungskapazitäten erweitert. Obwohl das Kita-System kollabiert, setzt Ihr immer noch auf mehr Quantität. 2026 greift der Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in Grundschulen, ohne dass Ihr konkrete Vorstellungen davon habt, wo die zusätzlich benötigten pädagogischen Fachkräfte herkommen sollen. Wenn Bund und Länder bei den angesprochenen Problemen in Sachen Kita auf die Kommunen und ihre kommunale Pflichtaufgabe verweisen, machen sie es sich zu einfach. Der Bund war es, der den Rechtsanspruch auf Kita-Betreuung für Kinder ab einem Jahr verabschiedet hat. Dabei ging es ihm nicht um Bildung (das ist Sache der Länder), sondern um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Themen Daseinsfürsorge und Chancengerechtigkeit für die Kinder aller Bundesländer sind Bundesthemen. Was hindert den Bund also, aus diesen Gründen stärkere finanzielle Verantwortung für das Kita-System zu übernehmen? Die Länder haben über ihre Bildungshoheit den Auftrag, Kita-Rahmenbedingungen gesetzlich festzuschreiben, die gute frühkindliche Bildung und Förderung aller Kinder gewährleisten. Die Fachwelt beklagt einhellig, dass der Fachkraft-Kind Schlüssel und die Räumlichkeiten für der Mehrheit unserer Kitas nicht kindgerecht sind. Das gilt auch für Rheinland-Pfalz. Damit tragen auch Sie, liebes Bildungsministerium von RLP eine große (auch finanzielle) Verantwortung für entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen in unseren Kitas.
Dass Bund, Länder und Kommunen gemeinsam Verantwortung für das Kita-System tragen, könnte auch eine Chance sein. Wenn alle gemeinsam das Thema Kita zur Chefsache machen und die Verantwortlichen Wege finden, sich mehr als bisher für bedarfs- und kindgerechte Kitas und eine gute frühkindliche Bildung zu engagieren, werden wir Schritt für Schritt aus der Kita-Krise herauskommen und in einigen Jahren ein frühkindliches Bildungssystem haben, das allen Kindern Chancen auf eine gute Entwicklung und Eltern Betreuungssicherheit bietet.
Viel Kraft für eure jeweiligen Aufgaben wünscht Euch
Euer Kita-Fachkräfteverband
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Der nachfolgende Text stammt von unserem Verbandsmitglied Manuel Hein, Initiator der erfolgreichen Petition “Kein Regelbetrieb in KiTas” (hier abrufbar):
Noch immer haben wir keine Reaktion der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Wir ErzieherInnen sind zutiefst enttäuscht und fühlen uns alleine gelassen. Die Anzahl der Unterschriften (bundesweit sogar über 13.000) sollten verdeutlichen, dass es viele Menschen gibt, die über die derzeitige Lage besorgt sind.
Am 18.12.2020 wurde unsere Petition „Kein Regelbetrieb in KiTas“ an den Petitionsausschuss in Rheinland-Pfalz gesendet, des Weiteren wurde Sie den Fraktionen zugesandt. Die Plattform OpenPetition hat dann noch eine persönliche Stellungnahme bei den einzelnen Abgeordneten angefragt.
Gestern am 21.12.2020 fand eine Videokonferenz des Ausschusses für Bildung statt. Frau Anke Beilstein kritisierte das Vorgehen von Frau Dr. Hubigs Ministerium nicht nur im Bereich der Schulen, sondern auch der Kindertagesstätten mit deutlichen Worten. Leider prallte die berechtigte Kritik an Frau Dr. Hubig ab. Als es um den Regelbetrieb in den KiTas ging, sagte Frau Dr. Hubig: „(…) gut und richtig, dass wir es so gemacht haben.”
Wie es jetzt gemacht wird, ist aber keineswegs richtig, das zeigen alleine schon die neuen Erhebungen der AOK. Dort wird deutlich, dass ErzieherInnen die Berufsgruppe mit den meisten coronabedingten Arbeitsausfällen sind.
Mittlerweile sollte die Petition auch dem Bildungsministerium bekannt sein, trotzdem wurde sie während des Ausschusses nicht einmal erwähnt, obwohl das Thema schon eine große Medienpräsenz hat. Einzelne Abgeordnete der Opposition haben mittlerweile reagiert und den Forderungen oder zumindest einer Anhörung zugestimmt, leider reagiert niemand aus der derzeitigen Ampelregierung. Ist dies eine gewollte Verschleppungstaktik bis zum nächsten Treffen am 12.01.21? Es scheint in jedem Fall so.
Wir ErzieherInnen sind uns unserer Aufgabe und Notwendigkeit im System bewusst. Allerdings ist es auch unsere Aufgabe die Kinder zu schützen, denn auch bei Kindern gibt es schwere Krankheitsverläufe in Zusammenhang mit dem Coronavirus.
Familien, die dringend eine Notbetreuung brauchen, haben die Fachkräfte vor Ort im Blick und wurden auch in der Vergangenheit nicht alleine gelassen.
Reagieren Sie bitte endlich auf unsere Forderungen: KiTas und Familien brauchen Planungssicherheit!
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Der nachfolgende Text stammt von unserem Verbandsmitglied Manuel Hein, Initiator der erfolgreichen Petition “Kein Regelbetrieb in KiTas” (hier abrufbar):
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Am 18.12.2020 wurde unsere Petition „Kein Regelbetrieb in KiTas“ an den Petitionsausschuss in Rheinland-Pfalz gesendet, des Weiteren wurde Sie den Fraktionen zugesandt. Die Plattform OpenPetition hat dann noch eine persönliche Stellungnahme bei den einzelnen Abgeordneten angefragt.
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