Table of contents
Share Post

Liebe Mitglieder und Freunde des Kita-Fachkräfteverbands,

unsere Verbandsarbeit wird zunehmend von Vernetzung geprägt. Vor gut vier Jahren machten wir uns Gedanken um die Gründung eines Kita-Fachkräfteverbands. Es war uns klar, dass eine bessere Kita-Qualität langfristig nur erreichbar sein wird, wenn verschiedenen Kita-Akteure dieses Anliegen teilen. Dies spiegelt sich auch in unserer Satzung wider, in der das Gespräch und die Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen im Kita-System einen wichtigen Teil unseres Verbandzwecks darstellen.

Was heißt das konkret für unsere Arbeit? Hier einige Beispiele:

  • Beim Kita-Kongress in Koblenz halte ich mit einer Kollegin einen Workshop zu der Frage, wo die Verantwortlichkeiten im Kita-System liegen, wo sich die jeweils richtige Beschwerdestelle befindet und die Verantwortung des Kita-Teams in der Kita vor Ort beginnt und endet.
  • Für unseren Mitgliedertag bekommen wir tolle Räumlichkeiten des Mütter- und Familienzentrums Ingelheim zur Verfügung gestellt. Wir lernen eine interessante Sozialraumarbeit, von der Kita und Hort nur ein Teil sind, kennen und begegnen Mitgliedern live, die wir bisher nur in Videokonferenzen sehen konnten.
  • An der gemeinsamen Online- Veranstaltung des LEA und des Kita-Fachkräfteverbands zum Thema „Verletzendes Verhalten in Kitas“ nehmen mehr als 300 Teilnehmende teil. Eltern, Fachkräfte, Träger oder Jugendamtsmitarbeiter*innen schauen gemeinsam darauf, was Kinder brauchen, damit es ihnen im Kita-Alltag gutgeht und wie sie den notwendigen Schutz erfahren. Zu der nachfolgenden Veranstaltung eines Kreiselternausschusses, die sich mit den in der LEA-Veranstaltung aufgekommenen Fragen der Eltern auseinandersetzt, werden ausdrücklich auch wir Fachkräfte eingeladen.
  • Ein Stadtelternausschuss bittet mich, einen Impulsvortrag bei seiner nächsten Veranstaltung zu halten.
  • Beim Fachtag der Kindertagespflege in Bad Dürkheim präsentieren wir uns mit einem Stand und führen Gespräche darüber, wie das System der Kindertagespflege das Kita-System ergänzen und entlasten kann.
  • Beim Bundeselternkongress in Mainz sind wir mit einem Stand vertreten und halten einen Workshop zum Thema „Den Kita-Alltag und die pädagogische Arbeit für Eltern transparent gestalten und Eltern mit einbeziehen.“ Auch bei dieser Veranstaltung freuen wir uns auf Gespräche, Diskussionen und neue Kontakte.
  • Eine Trägervertreterin, die als Beigeordnete im Ehrenamt für die Kitas ihrer Gemeinde zuständig ist, bittet um ein Gespräch. In einem lebendigen zweistündigen Online-Meeting sprechen wir über die Probleme der Kitas aus der Perspektive der Träger und der Fachkräfte. Kurz danach werde ich als Vorsitzende des Kita-Fachkräfteverbands eingeladen, im Sozialausschuss der Gemeinde zu referieren.
  • Sylvia aus unserem erweiterten Vorstand und ich nehmen an einem Transfertag zum Thema „Alltagsintegrierte Sprachförderung“ teil und tauschen uns darüber aus, welche Rahmenbedingungen es bräuchte, um dieses Konzept vollumfänglich umzusetzen.
  • Sascha und Monika aus unserem erweiterten Vorstand nehmen an Veranstaltungen und Tagungen der GEW zum Thema Kita teil, unser Vorstandsmitglied Carmen wird nach Berlin reisen, um an einer Tagung zum Thema Kita-Qualität teilzunehmen. Sie tauschen sich bei diesen Veranstaltungen mit Gewerkschaftler*innen und Fachleuten aus Wissenschaft und Fachpraxis aus.
  • Bundesweit gibt es Überlegungen, die Erzieherausbildung zu reformieren und zu vereinheitlichen. Neben Vertreter*innen von Trägern, Jugendämtern, Gewerkschaften, Landesjugendamt und Ministerium und aus der Wissenschaft bin ich als Vertreterin der Fachkräfte, die in der Kita arbeiten und damit aus der unmittelbaren Praxis kommen, zu einer Diskursveranstaltung eingeladen.
  • Wir treffen uns regelmäßig online mit Vertreter*innen der Kita-Fachkräfteverbände der anderen Bundesländer und tauschen uns aus.
  • Eine Gesprächsrunde aus Trägerverantwortlichen und Kita-Leitungen lädt mich ein, an einer ihrer Sitzungen teilzunehmen.
  • Wir führen Gespräche mit politisch Verantwortlichen und sind Teil verschiedener Bündnisse, die sich für eine bessere Bildung einsetzen.

All die Begegnungen mit Menschen, die sich für eine bessere Kita-Welt engagieren, machen uns Mut. Auch wenn der Weg mühsam und steinig ist, handeln wir nach dem Motto:

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi)

Lieber Vorstand, liebe(r) Kristin, Carmen, Sandra, Kerstin, Sascha, Sarah, Monika und Sylvia, vielen Dank für all eure ehrenamtliche Zeit und Leidenschaft, die ihr für die Verbandsarbeit aufbringt!   

Liebe Kita- Fachkräfte, wenn ihr uns unterstützen wollt, macht Werbung für unseren Verband oder werdet selbst Mitglied. Unter dem Link https://kitafachkraefteverband-rlp.de/ich-bin-dabei/ könnt ihr für 12 Euro Jahresbeitrag online beitreten. Es besteht die Möglichkeit, aber keine Verpflichtungen zur aktiven Mitarbeit.

Herzliche Grüße

Eure Claudia

SK

Stay in the loop

Subscribe to our free newsletter.

Der KiTa-Fachkräfteverband Rheinland-Pfalz begrüßt die Forderung des Landeselternausschusses nach Sonderbetreuungsurlaub für Eltern! Ein solches Instrument würde sicherzustellen, dass die Kinder vorwiegend zu Hause betreut werden können, bis die Infektionszahlen so zurückgehen, dass ein regulärer KiTa-Betrieb wieder zu verantworten ist (Quelle: LEA RLP).

Wir bedanken uns bei allen Eltern, die dem Appell der Regierung folgen und dadurch mithelfen, die Kontakte in den KiTas und damit die Infektionszahlen zu reduzieren. Bis zum 15.Januar befindet sich Deutschland noch im Shutdown. Mindestens so lange sind wir weiterhin auf die Solidarität der Eltern angewiesen, die Kinder möglichst zu Hause zu betreuen.

Wir KiTa-Fachkräfte hoffen auch im Sinne der Kinder und Familien auf gute und praktikable Konzepte, die einen effektiven Infektionsschutz im KiTa-Alltag ermöglichen. 

Durch klare Vorgaben, die Kinder in festen Gruppen mit festem Personal zu betreuen, effektive Luftfiltergeräte, sowie regelmäßige und anlassbezogene Tests für Personal und Kinder kann eine Betreuung unter Pandemiebedingungen sichergestellt werden. Diese Maßnahmen schränken zwar gegebenenfalls die Öffnungszeiten ein, gewährleisten aber allen Kindern einen kontinuierlichen KiTa-Besuch. Ein Sonderbetreuungsurlaub würde entstehende Engpässe ausgleichen. Den Satz des LEA-Artikels, dass das Kindeswohl über den Bedürfnissen der Erwachsenen steht, unterschreiben wir sofort.

Wenn Eltern, KiTa-Fachkräfte und alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen, werden wir die Krise meistern und hoffentlich im Laufe des nächsten Jahres zur Normalität zurückfinden.

Related Articles

    Der nachfolgende Text stammt von unserem Verbandsmitglied Manuel Hein, Initiator der erfolgreichen Petition “Kein Regelbetrieb in KiTas” (hier abrufbar):

    Noch immer haben wir keine Reaktion der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Wir ErzieherInnen sind zutiefst enttäuscht und fühlen uns alleine gelassen. Die Anzahl der Unterschriften (bundesweit sogar über 13.000) sollten verdeutlichen, dass es viele Menschen gibt, die über die derzeitige Lage besorgt sind.

    Am 18.12.2020 wurde unsere Petition „Kein Regelbetrieb in KiTas“ an den Petitionsausschuss in Rheinland-Pfalz gesendet, des Weiteren wurde Sie den Fraktionen zugesandt. Die Plattform OpenPetition hat dann noch eine persönliche Stellungnahme bei den einzelnen Abgeordneten angefragt.

    Gestern am 21.12.2020 fand eine Videokonferenz des Ausschusses für Bildung statt. Frau Anke Beilstein kritisierte das Vorgehen von Frau Dr. Hubigs Ministerium nicht nur im Bereich der Schulen, sondern auch der Kindertagesstätten mit deutlichen Worten. Leider prallte die berechtigte Kritik an Frau Dr. Hubig ab. Als es um den Regelbetrieb in den KiTas ging, sagte Frau Dr. Hubig: „(…) gut und richtig, dass wir es so gemacht haben.”

    Wie es jetzt gemacht wird, ist aber keineswegs richtig, das zeigen alleine schon die neuen Erhebungen der AOK. Dort wird deutlich, dass ErzieherInnen die Berufsgruppe mit den meisten coronabedingten Arbeitsausfällen sind.

    Mittlerweile sollte die Petition auch dem Bildungsministerium bekannt sein, trotzdem wurde sie während des Ausschusses nicht einmal erwähnt, obwohl das Thema schon eine große Medienpräsenz hat. Einzelne Abgeordnete der Opposition haben mittlerweile reagiert und den Forderungen oder zumindest einer Anhörung zugestimmt, leider reagiert niemand aus der derzeitigen Ampelregierung. Ist dies eine gewollte Verschleppungstaktik bis zum nächsten Treffen am 12.01.21? Es scheint in jedem Fall so.

    Wir ErzieherInnen sind uns unserer Aufgabe und Notwendigkeit im System bewusst. Allerdings ist es auch unsere Aufgabe die Kinder zu schützen, denn auch bei Kindern gibt es schwere Krankheitsverläufe in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

    Familien, die dringend eine Notbetreuung brauchen, haben die Fachkräfte vor Ort im Blick und wurden auch in der Vergangenheit nicht alleine gelassen.

    Reagieren Sie bitte endlich auf unsere Forderungen: KiTas und Familien brauchen Planungssicherheit!

    Der nachfolgende Text stammt von unserem Verbandsmitglied Manuel Hein, Initiator der erfolgreichen Petition “Kein Regelbetrieb in KiTas” (hier abrufbar):

    Noch immer haben wir keine Reaktion der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Wir ErzieherInnen sind zutiefst enttäuscht und fühlen uns alleine gelassen. Die Anzahl der Unterschriften (bundesweit sogar über 13.000) sollten verdeutlichen, dass es viele Menschen gibt, die über die derzeitige Lage besorgt sind.

    Am 18.12.2020 wurde unsere Petition „Kein Regelbetrieb in KiTas“ an den Petitionsausschuss in Rheinland-Pfalz gesendet, des Weiteren wurde Sie den Fraktionen zugesandt. Die Plattform OpenPetition hat dann noch eine persönliche Stellungnahme bei den einzelnen Abgeordneten angefragt.

    Gestern am 21.12.2020 fand eine Videokonferenz des Ausschusses für Bildung statt. Frau Anke Beilstein kritisierte das Vorgehen von Frau Dr. Hubigs Ministerium nicht nur im Bereich der Schulen, sondern auch der Kindertagesstätten mit deutlichen Worten. Leider prallte die berechtigte Kritik an Frau Dr. Hubig ab. Als es um den Regelbetrieb in den KiTas ging, sagte Frau Dr. Hubig: „(…) gut und richtig, dass wir es so gemacht haben.”

    Wie es jetzt gemacht wird, ist aber keineswegs richtig, das zeigen alleine schon die neuen Erhebungen der AOK. Dort wird deutlich, dass ErzieherInnen die Berufsgruppe mit den meisten coronabedingten Arbeitsausfällen sind.

    Mittlerweile sollte die Petition auch dem Bildungsministerium bekannt sein, trotzdem wurde sie während des Ausschusses nicht einmal erwähnt, obwohl das Thema schon eine große Medienpräsenz hat. Einzelne Abgeordnete der Opposition haben mittlerweile reagiert und den Forderungen oder zumindest einer Anhörung zugestimmt, leider reagiert niemand aus der derzeitigen Ampelregierung. Ist dies eine gewollte Verschleppungstaktik bis zum nächsten Treffen am 12.01.21? Es scheint in jedem Fall so.

    Wir ErzieherInnen sind uns unserer Aufgabe und Notwendigkeit im System bewusst. Allerdings ist es auch unsere Aufgabe die Kinder zu schützen, denn auch bei Kindern gibt es schwere Krankheitsverläufe in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

    Familien, die dringend eine Notbetreuung brauchen, haben die Fachkräfte vor Ort im Blick und wurden auch in der Vergangenheit nicht alleine gelassen.

    Reagieren Sie bitte endlich auf unsere Forderungen: KiTas und Familien brauchen Planungssicherheit!

    Der nachfolgende Text stammt von unserem Verbandsmitglied Manuel Hein, Initiator der erfolgreichen Petition “Kein Regelbetrieb in KiTas” (hier abrufbar):

    Noch immer haben wir keine Reaktion der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Wir ErzieherInnen sind zutiefst enttäuscht und fühlen uns alleine gelassen. Die Anzahl der Unterschriften (bundesweit sogar über 13.000) sollten verdeutlichen, dass es viele Menschen gibt, die über die derzeitige Lage besorgt sind.

    Am 18.12.2020 wurde unsere Petition „Kein Regelbetrieb in KiTas“ an den Petitionsausschuss in Rheinland-Pfalz gesendet, des Weiteren wurde Sie den Fraktionen zugesandt. Die Plattform OpenPetition hat dann noch eine persönliche Stellungnahme bei den einzelnen Abgeordneten angefragt.

    Gestern am 21.12.2020 fand eine Videokonferenz des Ausschusses für Bildung statt. Frau Anke Beilstein kritisierte das Vorgehen von Frau Dr. Hubigs Ministerium nicht nur im Bereich der Schulen, sondern auch der Kindertagesstätten mit deutlichen Worten. Leider prallte die berechtigte Kritik an Frau Dr. Hubig ab. Als es um den Regelbetrieb in den KiTas ging, sagte Frau Dr. Hubig: „(…) gut und richtig, dass wir es so gemacht haben.”

    Wie es jetzt gemacht wird, ist aber keineswegs richtig, das zeigen alleine schon die neuen Erhebungen der AOK. Dort wird deutlich, dass ErzieherInnen die Berufsgruppe mit den meisten coronabedingten Arbeitsausfällen sind.

    Mittlerweile sollte die Petition auch dem Bildungsministerium bekannt sein, trotzdem wurde sie während des Ausschusses nicht einmal erwähnt, obwohl das Thema schon eine große Medienpräsenz hat. Einzelne Abgeordnete der Opposition haben mittlerweile reagiert und den Forderungen oder zumindest einer Anhörung zugestimmt, leider reagiert niemand aus der derzeitigen Ampelregierung. Ist dies eine gewollte Verschleppungstaktik bis zum nächsten Treffen am 12.01.21? Es scheint in jedem Fall so.

    Wir ErzieherInnen sind uns unserer Aufgabe und Notwendigkeit im System bewusst. Allerdings ist es auch unsere Aufgabe die Kinder zu schützen, denn auch bei Kindern gibt es schwere Krankheitsverläufe in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

    Familien, die dringend eine Notbetreuung brauchen, haben die Fachkräfte vor Ort im Blick und wurden auch in der Vergangenheit nicht alleine gelassen.

    Reagieren Sie bitte endlich auf unsere Forderungen: KiTas und Familien brauchen Planungssicherheit!